5W30

 

 

Über das 5W30

Hier findest du alle wichtigen 5W30 Informationen, die anderen Seiten erklären die anderen Motoröle. Auf unserer Seite “Motoröl“ haben wir ja nun schon einiges über die Herstellung, Klassifizierungen und verschiedenen Motoröle erfahren.

Trotzdem gibt es zu jedem Produkt noch einige Kleinigkeiten zu sagen. Das möchten wir hier auch noch einmal im Einzelnen tun und für dich die Eigenschaften und die Bezeichnung von diesem Motoröl entschlüsseln. Hier entstehen häufig Schwierigkeiten im Verständnis dieses Motoröls.

 

Hintergrund des 5W30

 

5w30 kaufenDie Bezeichnung des 5W30 Öl entsteht durch die Einteilung in die SAE-Klassifikation, welche seit 1911 festgelegt werden. Die SAE-Klassifikationen sind die verschiedenen Viskositätsklassen von Motorölen. Das bedeutet, dass durch sie die Beschaffenheit des Öls eingegliedert wird. Die Beschaffenheit (Viskosität) der Öle reicht dabei von dünn- bis dickflüssig, deshalb muss dort eine Einteilung stattfinden um zu wissen womit man es zu tun hat.

Was es noch alles gibt, erfährst du im Menü auf den Unterseiten oder auf der Seite Motoröl.

Je kleiner die Kennzahlen des Motoröls sind, desto dünnflüssiger ist es. Je größer die Kennzahlen sind, desto dickflüssiger.

Dieses Öl ist im Vergleich zu vielen anderen Motorölen, also ein eher Dünnflüssiges.

 

Zum Abschluss über 5W30

 

Da 5W30 nun zwei Kennzahlen angibt, zeigt das uns, dass es ein Mehrbereichsöl ist. Diese Mehrbereichsöle entstanden vermehrt seit den 1960er und 1970er Jahren. Davor gab es lediglich Einbereichsöle, die je nach Jahreszeit – Sommer oder Winter – gewechselt werden mussten.

Das W in der Bezeichnung zeigt uns das es auch für den Winterbetrieb geeignet ist. Aktuelle Motoröle sind heutzutage so weit entwickelt, dass es fast ausschließlich nur noch Mehrbereichsöle für normale PKWs gibt. Das ist der Grund, warum es meistens zwei Kennziffern gibt. Eine Zahl für den Sommer- und eine für den Winterbetrieb. Es ist also ein Ganzjahresöl.

Da die erste Ziffer die niedrigste Viskosität, das “W“ die Wintertauglichkeit und die zweite Ziffer die höchste Viskosität angibt, kann man dieses Rätsel folgendermaßen lösen:

 

– 5W: Bedeutet die niedrigste Temperatur unter der das Motoröl unter bestimmten

Voraussetzungen noch pumpbar ist. In diesem Fall bis -35°C.

– 30: Bedeutet die mindeste Viskosität, die bei 100°C als Ausgangswert, gemessen wird.

Sie beträgt bei diesem Wert mindestens 9,3mm²/s.

 

Dadurch das 5W30 ein relativ dünnflüssiges Motoröl ist, wird es als Leichtlauföl mit herstellerseitig langen Wechselintervallen angegeben.

Bei hohen Temperaturen ist es noch “dickflüssig“ genug um eine stabile Schmierung zu gewährleisten, bei kalten Temperaturen aber auch noch “dünnflüssig“ genug.

Das heißt also das sich das 5W30 nicht sehr stark von seiner Umgebungstemperatur beeinflussen lässt, sondern immer eine relativ gleichbleibende Schmierwirkung erzielt. Erleichtert wird dadurch im Winter beispielsweise auch das Starten – und schnellere schmieren – des Motors.