0W20

 

 

Über 0W20

Das 0W20 erfreut sich ebenfalls wachsender Popularität und Einsatzbreite, weshalb wir uns entschieden haben, diesem Motoröl eine eigene Seite mit Hintergrundinformationen und Fakten zu bescheren.

Wie gewohnt findet ihr auf der Hauptseite “Motoröl“ und auf den spezifischen Unterseiten alle wichtigen Informationen um das Thema Motoröl, welches ihr braucht und die verschiedenen Öle.

 

Zum 0W20 gibt es einige abweichende Daten im Vergleich zu anderen Motorölen. Im Folgenden erfahrt ihr also alles Nötige und Wichtige rund um dieses Öl, denn oft herrscht bei vielen Autobesitzern bis heute eine gewisse Unkenntnis über die Bezeichnungen sowie die jeweiligen Eigenschaften des Motoröls.

 

Das Spritsparöl 0W20

 

0W20 motorölDas 0W20 ist eines der jüngsten Mitglieder in der Familie der Motoröle. Es wurde hauptsächlich speziell für Fahrzeuge asiatischer und amerikanischer Hersteller entwickelt und orientiert sich an dem Trend hin zu immer dünnflüssigeren Motorölen.

Zum sinkenden Kraftstoffverbrauch trägt da die niedrige Viskosität des Öls bei. Es reduziert durch seine Dünnflüssigkeit die Reibung im Motor und laut verschiedenen Herstellerangaben kann so bis zu 2% Sprit eingespart werden. Der große Vorteil dieser dünnflüssigeren Öle im Winter ist es, den Motor relativ schnell und schonend ausreichend schmieren zu können.

 

Die Herausforderung liegt dann jedoch darin, den Motor auch bei hohen Temperaturen zuverlässig zu schmieren, ohne das der Schmierfilm abreißt. Das Öl könnte zu dünnflüssig werden und der Öldruck würde die Dichtungen des Motors schädigen.

Mit diesem Motoröl soll es aber gelungen sein diesen Spagat möglich zu machen. Außerdem sollen je nach Herstellerangabe ein Wechselintervall von bis zu 40.000km möglich sein. Toyota beispielsweise empfiehlt das 0W20 auch für Hybridfahrzeuge.

 

Das 0W20 wurde aus der Erforderlichkeit heraus entwickelt. Das liegt daran das es Unterschiede in den Normen auf dem europäischen Markt im Vergleich zum asiatischen und amerikanischen Markt gibt. In Japan und den USA werden die Normierungen von der Schmierstoffbranche festgelegt, wobei das in Europa die Fahrzeughersteller entweder gemeinsam oder einzeln machen.

 

Den Motor auf Eignung für das 0W20 prüfen

 

Wichtig für dieses Öl ist, dass man die Herstellervorschriften für ihre Eignung prüft, das heißt es sollte für das Fahrzeug zugelassen sein.

Diese “wässrigen“ Motoröle werden bis heute teilweise als Untauglich angesehen, jedoch sind sie für viele Motoren eine gute Wahl geworden. Die Debatte um diese “Wasseröle“ wird wohl auch noch anhalten, bis verbreitet die Meinung eintritt, dass sie sich bewährt haben.

Es geht in dieser Debatte ganz allgemein um Motoröle wie dieses, nämlich solche, die bei kalten Temperaturen einen einfacheren Kaltstart ermöglichen, dadurch das sie in diesem Bereich nicht so zähflüssig sind. Wiederum muss man auch sagen das das 0W20 bei dem Ausgangwert von 100°C etwa anderthalb Mal schneller fließt als beispielsweise ein Motoröl der Viskositätsklasse 40. Das bedeutet das es gegen Druck und Hitze weniger widerstandsfähig ist als “normale“ Motoröle.

Außerdem ist noch wichtig zu wissen das dieses Öl preislich überwiegend über anderen Ölen liegt.